Verabschiedung durch Bundespräsident Fischer
19. April 2005

Bundespräsident
Dr. Heinz Fischer empfängt die Teilnehmer und Förderer der Expedition in der Hofburg:

"Es ist eine erfreuliche Begegnung mit Ihnen allen! Die Expedition ist ein schönes Zeichen für die Zusammenarbeit zwischen Österreich und Russland. Und das freut mich! In diesem Sinne sollten wir weiter-
arbeiten."


Neben Dr. Stanislav Osatschij, dem Botschafter der Russischen Föderation, ist auch auch
Dr. Arthur Tschilingarov, der stellvertretende Vorsitzende der Duma, anwesend:

"Im Rahmen unserer Freundschaft ist
die österreichisch-russische Expedition ein historisches Ereignis!"


Expeditionsleiter
Dr. Christoph Höbenreich:

"Gerade in den harten Tagen im Eis ist es ungemein motivierend, zu wissen, dass sich so viele Menschen und allen voran unser Staatsoberhaupt für das Gelingen der Expedition eingesetzt haben."

Auszüge aus den Reden von

Bundespräsident Dr. Heinz Fischer:

"Es ist mir eine wirkliche Freude, dass
ich Sie alle hier in Wien begrüßen
kann, die in der einen oder anderen Weise mit der Expedition verbunden sind. Als die Frage herangetragen
wurde, ob ich in irgendeiner Weise nützlich sein kann für die Gedächtnisexpedition, habe ich gerne gesagt, dass ich das tun werde, was
ich kann. Die Expedition ist ein
schönes Zeichen der Zusammenarbeit zwischen Österreich und Russland
und Russland und Österreich auf wissenschaftlichem Gebiet, das sich
in viele andere Zeichen aus der letzten Zeit einfügt. Vor wenigen Tagen erst wurde das Original des Staatsvertrages nach Österreich gebracht, wo es nun besichtigt werden kann. Am 9. Mai komme ich nach Moskau, um an den Feiern aus Anlass des Endes des Zweiten Weltkrieges und des Zusammenbruchs der Hitler Diktatur teilzunehmen und die Rolle zu
würdigen, die damals Russland
vielmehr die Sowjetunion im Kampf gegen den Faschismus gespielt hat.
Ich bin informiert, dass diese Payer-Weyprecht-Gedächtnisexpedition auch von Präsident Putin wohlwollend
gesehen, begrüßt und unterstützt wird. Und das freut mich! In diesem Sinne sollten wir weiterarbeiten. Wir (Österreicher, Anm.) sind erfreut, dass Sie (Russen, Anm.) uns unterstützen.
Meine Damen und Herren, das ist eine erfreuliche Begegnung mit Ihnen allen. Ich bedanke mich auch bei den Sponsoren. Das kann nie schaden.
Und ich wünsche einen guten Verlauf dieser Expedition; wünsche, dass alles gut geht, und Sie gut zurückkommen; und dass Sie dann in Zukunft stolz sein werden, dass Sie das alles erfolgreich durchgeführt haben."

Stellvertretender Vorsitzender der Duma Dr. Arthur Tschilingarov:

"Wir stehen heute vor einem
historischen Ereignis. Wir feiern
heuer 50 Jahre Staatsvertrag und den Sieg über den Faschismus. Das gibt auch Anlass für diese österreichisch-russische Freundschaftsexpedition.
Es ist angenehm zu wissen, dass
Sie die österreichischen Polarforscher
in Erinnerung halten. Wir haben mit Victor Bojarski und Nikita Ovsianikov
die erfahrensten Polarforscher Russlands für die Expedition
ausgewählt. Sie ist ein herausragendes Ereignis im Rahmen unserer Freundschaft unter extremen Bedingungen. Gebe Gott, dass die Expedition erfolgreich ist. Wir werden
von unserer Seite alles mögliche und
all unsere Kenntnisse und Erfahrungen beitragen."


Gratulation durch Bundespräsident Dr. Heinz Fischer an Dr. Christoph Höbenreich und Robert Mühlthaler

Eindringliche Worte: Bundespräsident Dr. Heinz Fischer

Vlnr: Dr. Nikita Ovsianikov, Dr. Christoph Höbenreich, Dr. Heinz Fischer, Dr. Arthur Tschilingarov, Robert Mühlthaler

Christoph Höbenreich im Gespräch mit Dr. Heinz Fischer (siehe auch unten)

Geschenkübergabe durch Dr. Arthur Tschilingarov an Dr. Heinz Fischer und anschließendem Gespräch. (Bilder unten)


Alle Fotos:
(c) 2005 Copyright Martin Engelmann